Fitness im eigenen Pool

Der eigene Gartenpool sorgt nicht nur für eine angenehme Erfrischung, sondern kann auch für die Fitness optimal genutzt werden. Um den eigenen Pool für den Sport zu nutzen, wird meist nur etwas Equipment benötigt.

  • Beim Training im Wasser bewegt man sich gegen einen sanften und gleichbleibenden Widerstand. Das schont Sehnen, Bänder und Gelenke und schützt das Gewebe.
  • Wer nicht auf Fahrrad fahren oder Joggen verzichten möchte, der kann dies auch im eignen Pool machen. Dafür gibt es spezielle Fahrräder und Trainingsgeräte.
  • Auch in kleinen Pools kann man mehrere Meter schwimmen ohne ständig von Beckenrand zu Beckenrand zu schwimmen. Hierfür gibt es Gegenstromanlagen und Schwimmgurte.

Der eigene Pool im Garten ist heutzutage nichts außergewöhnliches mehr. Etwa über 900.000 private Haushalte besitzen einen eigenen Aufstellpool. In etwa die Hälfte davon besitzen sogar einen in den Boden eingelassenen Pool. Wer bereits einen Pool im Garten hat, kann diesen schnell in ein kleines Fitness-Studio verwandeln. Neben der klassischen Gegenstromanlage gibt es noch zahlreiche Alternativen.

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Warum im Wasser trainieren?

Die meisten, die an das Thema Aquafitness denken, assoziieren dies mit Reha- oder Seniorensport. Dabei kann Aquafitness ein effektives Ganzkörpertraining sein, welches selbst bei Profisportlern genutzt wird. Hier nur ein paar Fakten, die für die Fitness im Wasser sprechen:

  • Durch das Wasser entsteht ein natürlicher Widerstand der mehr Kraft erfordert, als wenn die Übung an Land ausgeführt wird.
  • Die meist geringere Wassertemperatur sorgt dafür, dass der Körper sich mehr anstrengen muss, um die Körpertemperatur zu halten. Das kurbelt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an.
  • Bewegungsabläufe im Wasser finden, ähnlich wie in einer Schwerelosigkeit, statt. Das schont Sehnen, Bänder und Gelenke. Auch das Gewebe wird durch den Wasserdruck besser gestützt.
  • Die Bewegung im Wasser regt die Durchblutung und den Lymphfluss an.

Aquacycling im eigenen Pool

Für das Radfahren unter Wasser werden spezielle Fahrräder benötigt. Idealerweise sind Sattel und Pedale hierbei unter Wasser. Dementsprechend tief sollte dann auch der eigene Pool sein. Im Gegensatz zum Hometrainer, wird hierbei lediglich mit dem natürlichen Wasserwiderstand trainiert.

In der Regel bieten auch Schwimmbäder das Aquacycling an. Für den eignen Pool müsste man sich jedoch ein spezielles Fahrrad kaufen. Dies ist schon ab 500 € zu bekommen.

Der Vorteil beim Aquacycling ist, dass die Ausdauer und die Kraft gleichermaßen gestärkt wird. Das kühle Wasser sorgt zudem für eine gute Durchblutung in den Beinen.

Aquajogging im eigenen Pool

Joggen ist dafür bekannt, dass Sehen, Bänder und Gelenke stark belastet werden. Die dauerhaften Erschütterungen können bei einigen Menschen zu Problemen führen. Die optimale Alternative dazu ist das Joggen oder Walken im Wasser.

Das Aquajogging funktioniert ähnlich wie an Land. Zu empfehlen ist ein tiefes Becken, in dem das Wasser bis zum Hals steht. Hierbei können dann unterschiedliche Laufstile und Geschwindigkeiten dem natürlich Lauf nachgeahmt werden.

Typischerweise wird beim Aquajogging ein Jogging Gürtel getragen, der den Körper stabilisiert und den Kopf über Wasser hält.

Aquatrampolin im eigenen Pool

Trampoline werden längst nicht mehr nur für den Spaßfaktor genutzt, sondern werden auch häufiger bei Fitnesskursen und im Reha-Sport eingesetzt. Ein Unterwassertrampolin kann man sich aber auch für den eignen Pool kaufen.

Beim Aquatrampolin werden in der Regel verschiedene Choreografien zur Musik ausgeführt. Daher kann es deutlich mehr Spaß machen, diesen Sport in einer Gruppe, statt zu Hause im eigenen Pool durchzuführen.

Gegenstromanlage oder Schwimmgurt

Typischerweise hat der normale Haushalt in der Regel kein 25 oder 50 Meter Becken im Garten. Zwar lässt es sich in einigen Pools durchaus gut schwimmen, aber bis zum nächsten Beckenrand sind es dann meist nur ein paar Züge. Abhilfe schafft hierbei eine sogenannte Gegenstromanlage. Diese erzeugt durch Düsen einen Strom, dem man entgegenschwimmt. Ziel ist es quasi, innerhalb des Stroms, auf der Stelle zu schwimmen.

Als günstige Alternative dazu wäre ein sogenannter Schwimmgurt zu empfehlen. Das ist ein Gurt, der an der Hüfte getragen wird und mit einem Seil am Beckenrand befestigt ist. Dies erzeugt ebenfalls den Effekt, dass der Schwimmer auf der Stelle schwimmt, weil er durch das Band zurückgehalten wird.

Beide Systeme lassen sich optimal für den eigenen Gartenpool nutzen. Die Gegenstromanlage kann beispielsweise fest am Beckenrand verbaut oder nur eingehängt werden. Der Schwimmgurt wird ebenfalls, entweder direkt am Beckenrand oder mit einem Anker in der Wiese befestigt.

Trainingsgeräte für das Wasser

Aquafitness wird immer beliebter. Dementsprechend werden auch die Hersteller kreativer bei der Entwicklung von Trainingsgeräten für das Wasser. Neben der einfachen Schwimmnudel gibt es inzwischen zahlreiches Equipment wie beispielsweise Hanteln oder Boxhandschuhe.

Hier ein paar Vorschläge:

  • Aqua-Fahrrad
  • Aqua-Trampolin
  • Aqua-Hantel
  • Aqua-Paddel
  • Aqua-Boxhandschuhe
  • Schwimmnudel
  • Schwimmgurt
  • Gegenstromanlage

Alle genannten Trainingsgeräte können selbstverständlich auch ideal im eignen Pool angewendet werden. Zu beachten ist je nach Gerät jedoch die Poolgröße an sich, die Wassertiefe und gegebenenfalls die Befestigungsmöglichkeiten.

Trainingsgeräte für die Aquafitness im Pool können beispielsweise im Onlineshop von wellness4me.de erworben werden.

Fazit zur Fitness im eigenen Pool

Der eigene Pool ist die ideale Alternative, wenn man sich das Fitness-Studio ersparen möchte oder aufgrund gesundheitlicher Umstände eher gelenkschonender trainieren sollte. Durch die verschiedenen Trainingsgeräte können inzwischen sowohl Kraftübungen, wie auch Ausdauerübungen im eigenen Pool durchgeführt werden. Wer gern im Wasser ist, profitiert nicht nur vom Trainingseffekt, sondern natürlich auch vom Spaßfaktor.