Nebenwirkungen von Proteinpulver

Neben Fetten und Kohlenhydraten sind Proteine ein wichtiger Baustein für deinen Körper. Damit verbunden stellt sich die Frage, ob es irgendwelche Nebenwirkungen hat, wenn du Proteinpulver zu dir nimmst?

  • Proteinpulver kann Nebenwirkungen haben. Darunter fallen beispielsweise Nierenschäden, ein unausgeglichener Stoffwechsel oder eine Überempfindlichkeit gegen Milcheiweiß.
  • Ein Überschuss von Protein kann zu Mundgeruch, schlechter Laune und Verdauungsbeschwerden führen. Wann der Überschuss zu groß ist, ist je nach Person unterschiedlich.
  • Der durchschnittliche Körper benötigt 0,8 Gramm Protein pro 1 Kilogramm Körpergewicht. Nur Leistungssportler, stillende Frauen und Kinder haben gegebenenfalls einen höheren Protein-Bedarf.

Proteine bestehen aus Aminosäuren, welche die Basis sind, um neue Muskulatur in deinem Körper zu bilden. Folglich beutetet dies, dass sich ohne ausreichend Proteine keine oder nur schwer Muskeln aufbauen lassen. Neben ein paar Nebenwirkungen sind Proteine ein optimaler Energiespender, fördern die Fettverbrennung und halten lange satt. Manch einer möchte daher behaupten, dass der übermäßige Konsum von Proteinpulver keine Nebenwirkungen haben kann. Ob das so ist, werden wir uns nun genauer anschauen.

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Wie viel Protein benötigt man überhaupt?

Die Idee Proteinpulver zu konsumieren entsteht ja folglich aus dem Gedanken, dass man gegebenenfalls eine Unterdeckung des täglichen Bedarfs hat und dies durch die Einnahme von Proteinpulver ausgleichen möchte. Doch wie viel Proteinpulver benötigt man überhaupt und hat es irgendwelche Nebenwirkungen?

Grundsätzlich gibt es keinen pauschalen Richtwert. Der Protein-Bedarf hängt vorrangig von deinem Alter, deinem Geschlecht und deiner körperlichen Aktivität ab. Da viele Sportler ihre Muskeln nicht nur erhalten, sondern vor allem aufbauen wollen, kann es gegebenenfalls zu einer Unterdeckung des Tagesbedarfs kommen. Der Ausgleich erfolgt dann über ein Proteinpulver.

Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ hat einen groben Richtwert für den täglichen Protein-Bedarf ermittelt. Die Empfehlung liegt bei 0,8 Gramm pro ein Kilogramm Körpergewicht. Ein Mann mit einem Gewicht von 80 Kilogramm benötigt daher ca. 64 Gramm Protein pro Tag.

Sportler sollten darauf achten, dass sie nicht mehr als 2 Gramm Proteinpulver pro ein Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen, um entsprechende Nebenwirkungen zu vermeiden. Zu empfehlen ist die Einnahme eines Protein-Riegels oder eines Shakes auch immer nur zweckgebunden nach dem Training und nicht einfach zum reinen Genuss.

Welche Nebenwirkungen hat Proteinpulver?

Proteinpulver kann durchaus Nebenwirkungen haben, auch, wenn diese recht überschaubar sind. Solltest du bereits unter Verdauungsproblemen oder anderen Magenproblemen leiden, kann ein klärendes Gespräch mit deinem Arzt vor der regelmäßigen Einnahme nicht Schaden.

Nierenschäden

Für den Abbau der Proteine, beziehungsweise Aminosäuren, sind die Leber und die Nieren verantwortlich. Je mehr Proteinpulver zugeführt wird, desto mehr müssen diese beiden Organe arbeiten. Je mehr die Nieren arbeiten, desto höher ist auch ihr Bedarf an Flüssigkeit. Hier haben Sportler oft ein Defizit, da sie zu wenig trinken. Tritt die Problematik über einen längeren Zeitraum auf, so können als Nebenwirkung Nierenschäden entstehen.

Stoffwechsel außer Gleichgewicht

Damit der Stoffwechsel im Körper gut funktioniert, sollten alle Organe in etwa gleich ausgelastet sein. Solltest du zu viel Proteinpulver konsumieren und Fette und Kohlenhydrate vermeiden, dann müssen einige Organe ihre Arbeit erhöhen, während andere diese verringern. Dies führt eventuell zu einem Ungleichgewicht und daraus resultierenden Stoffwechsel-Problemen als Nebenwirkung.

Überempfindlichkeit gegen Milcheiweiß

Abhängig vom Produkt, kann es bei vorhandener Überempfindlichkeit gegen Milcheiweiß und Laktose zu entsprechenden Reaktionen kommen. Diese können durch einen Wechsel des Produktes auf ein laktosefreies Whey Protein beseitigt werden.

Proteinpulver Überschuss: Gibt es Anzeichen?

Die Einnahme von zu viel Proteinpulver kann Nebenwirkungen verursachen. Doch woran erkennst du, dass du gegebenenfalls zu viel Pulver zu dir genommen hast? Welche Symptome und Nebenwirkungen treten dabei sichtlich auf?

Starker Mundgeruch

Wenn Proteine in der Leber verarbeitet werden, dann entsteht dabei ein bestimmter Stoff, der einen starken Geruch im Urin oder im Atem hinterlassen kann. Da der Geruch aus dem Inneren des Körpers kommt, hilft auch die beste Mundhygiene nicht weiter.

Schlechte Laune

Schlechte Laune wird nicht primär als Nebenwirkung durch die Einnahme von Proteinpulver verursacht. Vielmehr entsteht sie dadurch, dass, durch den übermäßigen Konsum von Proteinen, gegebenenfalls die Kohlenhydrate vermieden werden. Doch nur Kohlenhydrate können das Glückshormon „Serotonin“ produzieren, welches für dein Wohlempfinden verantwortlich ist.

Verdauungsbeschwerden

Proteinpulver beinhaltet in der Regel nur wenige Ballaststoffe. Als Nebenwirkungen kann es daher passieren, dass du Verdauungsbeschwerden oder Blähungen bekommst. Parallel zum Protein, sollten daher ausreichend Ballaststoffe zugeführt werden.

Fazit zu den Nebenwirkungen von Proteinpulver

Proteine sind ein wichtiger Bestandteil für deinen Körper und dienen für dessen Wachstum sowie den Erhalt und Aufbau von Muskulatur. Zu viel Protein kann jedoch Nebenwirkungen haben. Nur Leistungssportler, stillende Frauen und Kinder haben gegebenenfalls einen höheren Protein-Bedarf, der durch die Einnahme von Proteinpulver ausgeglichen werden kann.

Bei der Einnahme des Pulvers ist es dennoch wichtig auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung, bestehend aus Fetten und Kohlenhydraten, zu achten und diese nicht zu vernachlässigen.