Digitale Produkte

Digitale Produkte

Digitale Produkte sind aufgrund der sofortigen Verfügbarkeit und der einfachen Herstellung sowohl bei Käufern wie auch bei Herstellern sehr beliebt. Dieser Beitrag informiert dich über alles, was du über digitale Produkte wissen solltest.

Digitale Produkte sind für den Hersteller leicht zu produzieren und können beliebig oft verkauft werden, ohne dass dafür neue Produktionskosten entstehen. Denn ein digitales Produkt kann beliebig oft kopiert bzw. multipliziert werden. Auch bei der Art der Auslieferung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Auch für Käufer sind digitale Produkte sehr interessant, dann man sie in der Regel sofort nach dem Kauf herunterladen und nutzen kann. Hatte man früher noch per Versand zum Beispiel auf eine CD mit einer Software gewartet, so wird diese nun direkt heruntergeladen. Auch Bücher können längst als Ebooks sofort heruntergeladen und gelesen werden.

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8 Ideen für digitale Produkte

Ebooks

Ebooks sind die einfachste Form digitaler Produkte. Als Hersteller kann man diese entweder in der einfachen Variante als PDF, oder in dem offizielle Ebook Dateiformat „epub“ erstellen. Konsumenten können das Ebook dann sofort herunterladen und mit einem PDF Reader oder einem Ebook Reader öffnen und direkt lesen. Von Fachbüchern bis Romane findet man inzwischen zahlreiche Ebooks.

Hörbücher

Die erweiterte Form des Ebooks ist ein Hörbuch. Dies ist besonders bei Leuten beliebt, die nicht gerne lesen. Ein Hörbuch kann man so zum Beispiel auch beim Autofahren anhören. Ein Hörbuch ist ebenfalls eine digitales Produkt, welches der Konsument meist sofort herunterladen und anhören kann.

Podcasts

Ein Podcast funktioniert ähnlich wie ein Ebook, wird jedoch meistens nicht als Datei heruntergeladen, sondern gestreamt. Ein Podcast kann man zum Bespiel sehr gut für Interviews verwenden oder wenn man seinen Lesern einen Blogbeitrag vorlesen möchte. Podcasts eignen sich als digitale Produkte eigentlich immer dann, wenn man Informationen weitergeben möchte, die keine visuelle Unterstützung benötigen.

Videokurse

Videokurse sind vor allem im Bildungsbereich sehr beliebt. Inzwischen findet man auch viele kostenlose Kurse zu unterschiedlichen Themen auf YouTube. Ein Trainer, Autor oder Berater kann jedoch nicht sein gesamtes Know-How kostenlos veröffentlichen. Dafür kann ein Autor dann einen Videokurs erstellen. Früher wurde dieser dann als DVD ausgeliefert. Inzwischen werden Online Mitgliederbereiche erstellet, in denen der Nutzer sich nur einloggen muss und dann alle Video-Lektionen abrufen kann.

Webinare

Webinare sind ebenfalls digitale Produkte und werden meist Live durchgeführt. In Deutschland werden Webinare eher zur Kundenakquise genutzt, um dann ein Folgeprodukt wie zum Beispiel einen Videokurs oder eine Coaching zu verkaufen. Webinare können aber wie Seminare auch gegen Bezahlung angeboten werden. Der Teilnehmer kann sich dann entweder Live zum Termin einloggen oder anschließend die Aufzeichnung abrufen.

Video-Coachings

Während Berater früher noch zu Mandanten hin fahren mussten, lässt sich inzwischen die Beratung auch als digitales Produkt, wie zum Beispiel ein Skype Coaching, verkaufen. Für den Mandanten und Berater ist dies beiderseits von Vorteil, dann keiner sich ins Auto setzen muss und so die „tote“ bzw. ungenutzte Zeit einer Anreise komplett entfällt.

Software

Musste man früher noch eine DVD mit einer Software im Handel kaufen oder auf den Versand warten, so kann man heute die Software als digitales Produkt direkt herunterladen. Inzwischen gibt es auch Software die keinerlei Installation benötigt, sondern direkt im Browser ausgeführt wird. Hierbei muss man als Anwender lediglich darauf warten bis der Account freigeschaltet ist.

Apps

Apps sind die wohl beliebtesten digitalen Produkte. Jeder hat sie inzwischen auf seinem Smartphone installiert. Diese kleinen Helfer machen uns den Alltag leichter, übernehmen Aufgaben oder informieren uns. Hersteller von Apps können verschiedene Funktion in der App oder die ganze App zahlungspflichtig anbieten. Ein Geschäft mit Apps lässt sich sehr gut skalieren.

Wie man digitale Produkte erstellst

Digitale Produkte lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise erstellen und auch wunderbar kombinieren. Zum Beispiel kannst du aus einem Ebook schnell ein Hörbuch machen. Dafür kannst du das Ebook selbst vorlesen und den Ton aufnehmen, oder einen professionellen Sprecher engagieren.

Aus einem Webinar kannst du zum Beispiel sehr gut einen Online Kurs machen. Dazu musst du in der Webinar Software nur die Aufzeichnungs-Funktion nutzen und hast anschließend ein fertiges Video, welches du in deinem Mitgliederbereich anbieten kannst. Ein Webinar kann ggf. in einer „abgespeckten“ Version auch als Podcast angeboten werden. Zum Beispiel als Teaser mit dem Ziel neue Anmeldungen für das Webinar zu gewinnen.

Um digitale Produkte zu erstellen benötigst du unterschiedliche Utensilien. Dazu gehören zum Beispiel ein Mikrofon, eine gute Kamera oder Webcam, Power-Point oder Keynote und einen Online Mitgliederbereich. Damit lassen sich schon relativ einfach Ton- und Videoaufnahmen erstellen und vermarkten.

Apps und Software zu entwickeln ist ggf. schon etwas komplizierter, je nachdem was das System ausführen soll. Wenn du zum Beispiel eine App erstellen willst die lediglich dazu dient um Informationen abzurufen, dann findest du dafür fertige App-Baukästen mit denen du dir per Mausklick deine eigene App ohne Programmierkenntnisse erstellen kannst. Wird es etwas komplexer, so wirst du an einem fähigen Programmierer nicht vorbei kommen. Gleiches gilt auch für Software.

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Wie man digitale Produkte bewirbt

Digitale Produkte zu bewerben ist auf unterschiedliche Arten möglich. Meist werden die Produkte in einem Funnel beworben, bei dem man den Interessenten mit einem kostenlosen Angebot lockt, ihn dann in den E-Mail Verteiler holt und dann über E-Mail das Produkt und ggf. noch ein Folgeprodukt (Upsell) verkauft.

Meist holt man sich gezielten Traffic auf eine Landingpage, die das kostenlose Produkt als Teaser bewirbt. Dieser Prozess ist jedoch durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) etwas schwieriger geworden. Ein Funnel könnte dabei wie folgt aussehen:

Gratis Ebook -> Videokurs -> Seminar -> Einzelcoaching

Der Traffic kann beispielsweise per Facebook Werbeanzeigen oder Google AdWords eingekauft werden. Ziel ist es im Funnel Schritt für Schritt den Kundenwert zu erhöhen um mehr Geschäft zu machen. Kostet ein Interessent im Einkauf beispielsweise 5 €, dann sollte der Kundenwert bzw. Return on Invest bei mind. 10 € liegen. Dadurch würdest du 100% Marge verdienen.

Dies ist aber nur ein Beispiel welches zeigen soll, wie man digitale Produkte bewirbt und verkauft. Selbstverständlich ist es auch möglich Interessenten direkt auf die Verkaufsseite zu führen oder bei Software zum Beispiel einen kostenlosen Testzeitraum anzubieten.

Wo man digitale Produkte verkaufen kann

Digitale Produkte können entweder im Direktvertrieb (Eigenvertrieb) oder über Plattformen, wie zum Beispiel Amazon, verkauft werden. Selbstverständlich kannst du auch eine Kombination aus beiden Varianten verwenden. Wenn du zum Beispiel ein Ebook verkaufen willst, dann kannst du dies direkt über deine Webseite anbieten und zusätzlich bei Amazon einstellen. Solltest du mehrere Produkte besitzen die man einem Kunden anbieten könnte, so ist im Eigenvertrieb ggf. die bereits oben erwähnte Funnel-Variante zu empfehlen.

Eine ebenfalls sehr spanende Möglichkeit sind sogenannte Affiliates. Das sind Vertriebspartner, denen du eine Provision bezahlst, wenn sie dir einen Kunden vermittelt haben. Bei digitalen Produkten werden bei diesem Vertriebsweg teilweise bis zu 50% Provision gezahlt. Dies ist kalkulatorisch auch problemlos möglich, da du ja bei einem bereits erstellten digitalen Produkt keine weiteren Kosten pro Verkauf hast.

Wenn du nach einer Komplettlösung für den Vertrieb deines digitalen Produktes suchst, dann solltest du Digistore24 verwenden. Das ist ein Marktplatz für digitale Produkte, der dir den Zahlungsprozess, die Abrechnung und das Affiliate Management komplett übernimmt. Das einzige worum du dich kümmern musst ist die Produkterstellung, die Verkaufsseite und das Marketing. Der große Vorteil von Digistore24 ist zudem, dass du dein Produkt für den Marktplatz freischalten lassen kannst und dadurch die bei Digistore24 registrieren Affiliates dein Angebot direkt bewerben können.

Widerrufsrecht bei digitalen Produkten

Wenn du digitale Produkte verkaufen willst, stehst du je nach Produkt vor einem kleinen Problem, denn wenn der Kunde dein Produkt ausgeliefert bekommen hat – zum Beispiel ein Ebook – und innerhalb von 14 Tagen von seinem Widerrufsrecht gebrauch macht, dann hast du das Produkt ausgeliefert und musst aber das Geld zurück erstatten.

Daher gibt es die Möglichkeit bei der Bestellabwicklung den Kunden drauf hinzuweisen, dass er mit dem Kauf sein Widerrufsrecht verliert. Bei Digistore24 ist beispielsweise folgender Hinweis sichtbar:

Ich stimme zu und verlange ausdrücklich, dass Sie vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrages beginnen. Mir ist bekannt, dass ich dadurch bei Downloadprodukten mit Beginn der Ausführung des Vertrages und bei Dienstleistungen bei vollständiger Erfüllung des Vertrages mein Widerrufsrecht verliere.

Wichtig ist dabei, dass der Käufer dies aktiv durch setzen einer Checkbox bestätigt. Außerdem solltest du ggf. auch auf die Zahlungsmethode Lastschrift verzichten, da der Käufer eine Lastschrift jederzeit bzw. bis zu 4 Wochen wieder zurück ziehen kann. Am besten eignet sich PayPal, Sofortüberweisung oder Kreditkarte.

Bei Software benötigst du einen Ausschluss des Widerrufs in der Regel nicht, da du dem Käufer einfach die Lizenz deaktivieren oder den Account sperren kannst. Bei einem Ebook was bereits als PDF Datei verschickt wurde, wäre das etwas schwieriger.

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